FAQ zur Ausbildung2019-10-09T11:11:53+00:00

FAQ zur Ausbildung

Hier findet ihr Antworten auf die Fragen, die von den meisten Bewerbern gestellt werden. Über einige Punkte sprecht ihr auch im ersten Telefonat. Lest Euch ein und wenn zusätzliche Fragen kommen, stellt sie im Telefonat oder per Skype.

Wir haben im Vertrag in der Woche 42 Stunden. Montag bis Freitag von 07:30 bis 16:00 Uhr.

Die Mittagspause liegt im Wechsel zwischen 12.00 und 12.30 Uhr und von 12.30 bis 13.00 Uhr.

Nach der Berufsschule arbeiten wir bis 16:30 Uhr, wenn sie nicht so lange geht. Hört die Schule um oder nach 15.00 Uhr auf, dann werden die 90 Minuten aufgeschrieben. Wir kommen dann nicht mehr in den Betrieb. Die Zeit ist aber nicht geschenkt. Wir schauen dann Webinare und machen zusätzliche Schulungen in der gesammelten Zeit. Zum Beispiel am Samstag oder wir gehen auf Exkursionen.

Samstags arbeiten wir nur nach Bedarf.

Am Samstag finden die größeren Schulungen statt. Ganz spannend sind die Projektgespräche. Da gehen die Logistikplaner (LOP-CS und LOP-AD) zusammen durch, was die großen Pakete für die kommende Woche sind. Wer hier zuhören darf kann richtig was lernen.

Die Zeit vom Samstag wird in den nächsten Woche ausgeglichen. Manchmal können wir auch alles für ein längeres Wochenende sammeln.

Das Ganze ist widerruflich. D.h. wenn die Leistung (Schule oder Betrieb) nicht ausreicht, dann müssen wir auf jeden Fall reinkommen.

Die offizielle Meinung dazu ist: „Wir sichern mit diesen Regeln, dass unsere künftigen Mitarbeiter hervorragend ausgebildet sind. Schließlich wollen wir 100% übernehmen und einen sicheren Arbeitsplatz schaffen. Das geht nur, wenn wir durch Bildungsvorsprung einen höheren Wert beim Kunden schaffen.“

Alle Auszubildenden sind in der Frankenlandschule in Walldürn.

Der Unterricht ist zwei Mal pro Woche. Im ersten Lehrjahr Montag und Mittwoch, im zweiten Lehrjahr Dienstag und Donnerstag.

Beim Verbundstudium liegt der Campus in Miltenberg.

Also alles ganz in der Nähe.

Grundsätzlich wollen wir alle Auszubildenden übernehmen. Deshalb wird in die Ausbildung aus deutlich mehr investiert und wir bekommen sehr viele Möglichkeiten.

Zu lernen ist mindestens der Umfang, der im Ausbildungsrahmenplan steht. In Reinhardsachsen lernst Du etwas über 

  • den Einkauf und Preisanfragen, qualifizierte Angebotsvergleiche, Bestellungen und Bestelleingänge,
  • den Verkauf und die verschiedenen Phasen der Arbeit mit Kunden, 
  • Marketing, Werbemaßnahmen und einen Teil Online-Marketing 
  • aber auch etwas über das Personalwesen.

Wie gesagt, es ist alles in Reinhardsachsen, außer der Buchhaltung. Die wird beim Steuerberater vermittelt.

Falls Du kluge Fragen hast oder wirklich etwas nicht verstanden hast, dann frag. Wir möchten mutige Menschen um uns. Mut bedeutet auch drei Mal nachzufragen, weil vielleicht erst dann alles klar ist. Zeig uns, dass du den Mut hast, auch unangenehme Situationen zu lösen.

Die erste Gründung war 2005. Nachdem dann die Patente zugeteilt waren, wurde die Firma in Reinhardsachsen neu gegründet. Das war 2010. 

In 2015 wurden alle Teile bis auf die Logistikberatung und RFID in eine andere Firma ausgelagert. Das war die LeanObjects GmbH. 

2019 haben wir unsere Anteile an der LeanObjects GmbH verkauft. 

Im Prinzip machen wir seit 2013 nur noch Logistikberatung und Logistikplanung.

Auf welcher Basis ist das Unternehmen oder die Unternehmensidee entstanden? 

Da kann ich Dir die Geschichte nur aus zweiter Hand erzählen, mußt Hrn. Almert da selbst mal fragen. Das hängt mit seinen ganz frühen Projekten und einer eigenen Entwicklung zusammen. Die glaube ich war sogar patentiert.

Soweit ich weiß, hatten Hr. Almert und sein Vorstand, ein Dr. K., vor etwa 15 Jahren für ein Werk in Süddeutschland heftige Diskussionen.

Es ging um einen Vorschlag, den sie 1-2 Jahre früher schon verworfen hatten. Damals ging es wohl darum, dass im Außenbereich immer Leergut stand, nass, schmutzig, durcheinander. Es war nicht geregelt, wer sich um Bestellungen, die Ordnung und um die Kosten kümmert. Es war alles sehr teuer und keiner war von Anfang bis Ende für die Leergutverwaltung verantwortlich. Man wollte es aber nicht der Logistik geben. Damit hätte jeder Produktionsbereich nämlich einige Staplerfahrer abgegeben und die Logistik hätte in der Produktionsplanung mitgewirkt. Wollte man also nicht.

Ausschlaggebend für die Diskussionen mit Dr. K. war dann aber, dass die wohl ein neues OEM-Projekt gewonnen hatten. Das hatte der Vertrieb wieder nicht sauber abgesprochen und der Projektleiter war neu und konnte die Kosten nicht feststellen. Jetzt gab es kein Projektbudget und keiner wollte die Aufgabe übernehmen. Also musste Hr. Almert bei Dr.K antanzen. Kennst ihn ja, die haben wahrscheinlich sehr wild „diskutiert“. Aber am Schluss sagt Dr. K. zu Herrn Almert „Wenn ich einkaufe, dann ist die Verpackung auch dabei. Davon will ich nichts hören!““

Und da stand er mit 86.000 € fehlendem Budget für das Werk da. Dann wurde alles ganz schnell zu einer Logistikaufgabe. Also auch die Leergutverwaltung – oder neudeutsch das Handling-Unit-Management (HUM).

Deswegen hat er auch den universellen WTS fertig entwickelt. Der wurde später auch einige Zeit hergestellt und verkauft. Weil es dazu aber nichts gab hat Hr Almert alles von Grund weg aufbauen müssen.

Also das ganze Paket, mit Verpackungsdatenblättern, Leergutkonten, Ausweichverpackungen – also wirklich alles. Beim Verkauf der WTS kam immer wieder heraus, dass die Kunden viel mehr Unterstützung im HUM brauchen. Dann haben die irgendwann die WTS eingestellt und gar keine eigene Produktion mehr gemacht, sondern die Leergutverwaltung erstmal aufgebaut.

So ist der gesamte Bereich Leihgutverwaltung entstanden. Die ist ziemlich wichtig im Betrieb und auch für uns ein großes Standbein. Deswegen ist es auch die dritte Stufe im Karrierepfad. Es gibt nicht so viele Betriebe, die für Kunden alles übernehmen. Deswegen lernst Du hier auch wie Verpackung ausgelegt wird und wie VDB geschrieben werden. Die Konten vergleichen und Reklamationen beim OEM einstellen. Später kommt der Blick in den Produktionsplan dazu, also wieviel Leergut vom OEM wann bestellt wird. Für die Logistikplaner im Innendienst (LOP-CS) ist das eine der Hauptaufgaben.

In den SCM-Projekten sammeln wir alles, was nicht Intralogistik/Routenzug und was nicht Leergut ist. Deswegen sind viele allgemeine Projekte unter SCM angesiedelt.

Bei frühen Projekten, in denen Herr Almert die Supply-Chain und die Lager- und Produktionsstandorte geplant hat, ist ihm aufgefallen, wie wenig wirklich gute Supply-Chain-Berater es gibt und wie wenig Intralogistik berücksichtigt wird.

Er hat mal davon erzählt. Dass neben dem ganzen Berater-Gerede und den vielen Präsentationen keine Inhalte kamen. Auch auf Rückfrage kam nichts zu Elastizitäten der Liefernetzwerke usw.. In der Krise 2007/2008 schwankten die Abrufe der OEM dann so stark, dass er die Auswirkungen direkt am Wertstrom nachweisen konnte. Er hat gemeint, dass sie aber ganz schwammige Lieferverträge hatten. Also konnten sie nur sehr schwer agieren. Das ist ein Teil, den wir heute in SCM machen.

Layouts für die Intralogistik konnte anscheinend auch kaum einer planen. Das wirst du im dritten Lehrjahr machen. Da gehört eine Transportintensitätsmatrix dazu. Und ein Schmigalla-Dreiecksverfahren und ein Schwerdtfeger-Kreis. Das wäre heute zu viel. Aber das müssen hier bei uns alle beherrschen. Kommt übrigens immer mal in den großen Samstagsschulungen dran.

Heute gehören Materialflüsse und Prozessaufnahmen zum Handwerkszeug, das auch Azubis lernen. Meistens werden Materialflüsse mit Wertstromelementen erstellt. Das hilft, die Abläufe schnell zu verstehen und zeigt Abhängigkeiten, die nur ganz wenige ohne das Werkzeug sehen. Deswegen sind wir so viel schneller in den Projekten. Wenn Du hier gut bist, dann kannst du direkt nach Deinem Abschluss in der LOP-CS einsteigen.

Im Sommer 2008 gab es Lieferengpässe zu OEM und die Nachtschicht ist immer auf 30-35% Leistung abgefallen. Immer wieder haben Komponenten gefehlt.

Nachts ist Herr Almert in das Werk gefahren und hat sich angeschaut, was das Problem ist. Da hat er seine Produktionsversorger und die Staplerfahrer erwischt, wie sie alle gesammelt bei den Ferienarbeiterinnen (ja, sie waren in der Tat hübsch 🙂 ) standen und kein Material mehr in die Fertigung gebracht haben. Daraufhin hat er sein Regalkonzept aus 2002 mit dem Sensor nochmal verfeinert und über RFID-Sensoren in den Regalen die Nachschubbefehle erzeugt. Das hat er auf die Routenzugsteuerung übertragen. Das Prinzip ist, dass jedes Regal und jede Stellfläche selbst meldet, was nachversorgt werden muss. Diese Bedarfe werden gesammelt und aus allen gesammelten Bedarfen wird die Route berechnet. Damit haben wir den Begriff „dynamischer Routenzug“ geprägt. Denn je nachdem, wie die Anlagen in der Produktion laufen, kann sich eine andere Route ergeben.

Das ist übrigens auch der Grund, weshalb wir die Ameisen haben. Einige Teile der Strecke bleiben immer gleich. Also Du fährst auf einem Teil der Strecke immer die gleichen Wegeknoten ab. Das muss man also nicht jedes Mal neu rechnen, sondern ist schon gegeben. Oft sind das die letzten 3-4 Maschinen vor dem Lager, oder die Einfahrt in die Produktion und die Abzweigungen dort. Und weil Streckenberechnung Rechnerleistung und damit auch Zeit kostet, wurde das optimiert. Bei einem damaligen Softwarepartner hat Hr. Almert die Programmierung beauftragt. Und jetzt rate mal: Ja, die Optimierung wurde nach dem Ameisenalgorithmus beauftragt. 🙂 Ameisen in der gesamten Firma …

Aber genug mit Mathe. Die Umsetzung ist für Kunden oft schwer. Deswegen holen die uns und es geht oft um die „normale“ Optimierung, noch ohne Ameisenalgorithmus und ohne RFID. Trotzdem, aus den Entwicklungen sind schon sehr früh Prinzipien zur besseren Planung von Routenzügen entstanden. Diese Grundlagen haben wir extrem tief durchdacht und weiterentwickelt. Deswegen gehören wir beim innerbetrieblichen Transport (IBT) und da speziell beim Routenzug zu den Besten.

Heute haben die Intralogistik und damit auch die Routenzug-Projekte einen hohen Anteil am gesamten Betriebserfolg.

Das kommt aus einer Routenoptimierung für die Routenzüge. Die bessere Strecke wird nach dem Ameisenalgorithmus berechnet. Das hatte Hr. Almert bei den RFID-Regalen und den dynamischen Routenzügen definiert und bei Softwarefirmen so beauftragt.

Ameisen sind außerdem hervorragende Logistiker. Sie stehen für hohen Organisationsgrad, fokussieren sich auf Kernaufgaben und vernetzen sich extrem gut.

Klar, die Diskussion ist wie Henne oder Ei. Ist die Ameise ein guter Logistiker oder ist ein guter Logistiker eher wie eine Ameise. Also stark, fleißig, gut organisiert. Spezialist in seinem Gebiet. Und trotzdem in der Lage komplexe Zusammenhänge zu verstehen und zu beherrschen.

Ameisen sind auch exzellente Baumeister, Architekten. Die können ganz schwierige Netzwerke entwerfen. Komplexe Liefernetzwerke sind Grundprobleme im Supply Chain Management.

Und trotzdem sind es auch gute Arbeiter, die was bewegen und viel mehr leisten als man ihnen von außen zutraut.

So wie wir. Eine kleine, schlagkräftige Truppe. Eine Mannschaft die Logistik liebt. Die sogar den Kühlschrank und den Kaffee nach MHD aufsteigend sortiert. Wir sitzen nicht nur im Büro und rechnen und planen. Wir machen die Aufgabe fertig. Wir ziehen uns Sicherheitsschuhe an und gehen ins Lager. An die Maschine, auf den Routenzug – und arbeiten dort. Direkt dort, wo Leistung entsteht.

Ameisen zeigen also genau das, was unsere Kunden an uns gut finden. Hast Du bestimmt schon gehört:

„Hol die vom Almert, die sind anders.“

„Das sind Berater in Sicherheitsschuhen und Arbeitsjacke.“

„Die vom Almert sind gut.“

Weitere Informationen zu unserer Ausbildung 

Ja. Es finden regelmäßig Samstagsschulungen statt. Externe Weiterbildungen können auch besucht werden.

Wir starten am 1. August. Davor gibt es manchmal die Möglichkeit, ein bezahltes Langzeitpraktikum zu machen.

Ein paar Schlagworte, die Du überall liest, gibt es auch bei uns:

  • Leistungsbereitschaft, 
  • Eigeninitiative, 
  • Stressresistenz, 
  • Motivation, 
  • eigenständiges Arbeiten und 
  • Teamarbeit.

Grundsätzlich ist es leicht.

  • Melde Dich, wenn die Arbeit erledigt ist.
  • Wenn Du eine Aufgabe nicht selbst lösen kannst, überlege Dir, wie es gehen könnte. Formuliere also einen Lösungsvorschlag. Dann gehe mit dem Vorschlag hin und besprich ihn. Du bekommst sicher gute Infos und kannst dann loslegen.
  • Prüfe Dein Arbeitsergebnis zuerst selbst. Stelle sicher, dass es das Beste ist, was Du machen konntest.

Schau am besten auch mal in die Geheimtipps für Dein Vorstellungsgespräch.

Ja, der Weihnachtsurlaub ist fest geregelt. Da versuchen wir den Betrieb zu schließen. Der restliche Urlaub kann frei eingeteilt werden. 

ALMERT LOGISTIC INTELLIGENCE

Wir freuen uns jederzeit über Ihre Initiativbewerbung.

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