Routenzug

Einführung und Steuerung von Routenzügen

Einen Routenzug einzuführen birgt einige Stolpersteine und kann schnell ein Geldgrab werden. Und wenn sie selbst gerade vor dem Konzept oder der Entscheidung stehen, wissen Sie genau, was ich meine…

  • Einerseits haben sie bestehende Transportmittel und der Routenzug „muß sich rechnen“.
  • Sie haben andererseits Material in Ladungsträgern unterschiedlichster Gewichtsklassen, das aber an die gleichen Arbeitsplätze kommt.
  • Ihre Arbeitsplätze selbst haben stark abweichende Taktzeiten und werden durch die Fertigungssteuerung ungleichmäßig beplant.
  • Der Stellplatz reicht nicht und weitere Züge verkraften Ihre Verkehrswege nicht.

Diese und eine Menge zusätzlicher Abhängigkeiten entscheiden über den Erfolg ihres Routenzugkonzepts. Denn im Ergebnis stellen Sie betriebskritische Grundfunktionen dar:

  • Strukturierte Verkehrswege.
  • Visualisierte Bereitstellzonen.
  • Absolute Materialverfügbarkeit.

Zum Materialflusskonzept stehen Sie vor der Aufgabe das richtige Flurförderzeug (FFZ) auszuwählen. Aber die Informationen sind widersprüchlich, getreu dem Motto „Jeder Metzger lobt sei‘ Wurscht“. Denn der Markt ist von FFZ-Herstellern und OEM-Händlern dominiert. Die Lücke des neutralen, sehr erfahrenen Beraters mit exzellenter Marktübersicht schließen Sie mit uns. Neutral, denn wir gehören keinem FFZ-Hersteller an.

Auf Basis unabhängiger Analysen, die auf ihrer Zielplanung aufbauen, erhalten Sie ein Gesamtkonzept und Vergleichsangebote.

Von Anhängern, Trolleys, Etagenwagen und Palettenneigern, über die IT-Anbindung bis hin zum Fifo-Bahnhof bieten wir Ihnen alles rund um die Routenzugplanung. Die Anfrage und Ihren konkreten Terminwunsch übermitteln Sie uns bitte per e-mail, telefonisch oder über das Kontaktformular.

Hier finden Sie Tipps aus der Beratungspraxis.

Ihre Themen zum Routenzug klären Sie gerne direkt? Schreiben Sie eine E-Mail.

Die Anonym Automotive GmbH hat das Vorstandsmandat, einen Routenzug einzuführen, sehr eigen interpretiert. Delegiert wurde die Aufgabe an einen Praktikanten im zweiten Semester, der an jeder Anlage Durchlaufregale als „Supermärkte“ und einzelne KLT-Bestückung vorschlug.

Die Waren wurden faktisch in KLT geliefert, allerdings mit 22 KLT pro Stunde verbraucht. Die Andienung einzelner KLT hätte zwei zusätzliche Routenzüge und sechs zusätzliche Fahrer erfordert, die (wer hätte es gedacht) nicht in der Bewertung eingerechnet waren.

Von Fachfremden erstellte Nutzwertanalysen sind oft nicht schlüssig oder schlimmstenfalls unvollständig. Falls Sie Aufgaben an unerfahrene Mitarbeiter delegieren prüfen Sie bitte, daß die Bewertungskriterien vollständig sind. Gerade bei einer Recherche, die rein auf Internetwissen und Gesprächen mit Außendienstmitarbeitern beruht, sind falsche Schlussfolgerungen leider häufig. Beachten Sie bitte zudem die Vergleichbarkeit bei:

  • Serviceverträge in Stunden, Laufleistung, Reaktionszeiten und Selbstbehalt
  • Prozesskosten und -zeiten für das Be- und Entladen
  • Ob für die diversen Lösungen weitere Hilfsmittel (Beladehilfe, Bodenroller, Durchlaufregale o.ä.) notwendig sind
Almert